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Jahreskreisfeste

In längst vergangenen Zeiten feierten die Menschen regelmäßig die acht Jahreskreisfeste, um Großmutter Erde zu ehren und um in Verbundenheit mit ihr zu leben. Mit der Zeit geriet dieses Wissen in Vergessenheit. Bei uns gibt es die Möglichkeit wieder regelmäßig an Jahreskreisfesten teilzunehmen.

Die Feste zeigen uns den Zyklus des Lebens und wir können uns durch das Feiern der Feste wieder mit Großmutter Erde und damit auch mit uns selbst verbinden. Wir feiern immer kinder- und familienfreundlich. Das heißt Kinder sind herzlich willkommen! Der Ablauf ist von Fest zu Fest unterschiedlich. Wir treffen wir uns an einem schönen Ort am Feuer, es gibt einen Vortrag über das aktuelle Fest und danach gibt es eine schöne und kraftvolle Zeremonie. Später schlemmen wir dann am Buffet (jeder bringt dazu eine Kleinigkeit mit) und wir sitzen gemütlich am Feuer zusammen, erzählen, trommeln, singen …

Gegen später gibt es dann die Möglichkeit nochmals eine Zeremonie zu machen, die dann nur für die Erwachsenen ist. Es besteht auch die Möglichkeit erst zum Buffet zu uns zu stoßen und danach nur diese Zeremonie mitzumachen.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 0 72 23 - 80 14 137 oder auf der Homepage.

Bitte wenn möglich vorher anmelden. Geht auch kurzfristig.

 

Die einzelnen Jahreskreisfeste im Überblick:

Jul/ Wintersonnenwende – 21. Dezember

Wir feiern den kürzesten Tag und die längste Nacht, so wie den Beginn der zwölf Rauhnächte.
Wir feiern die Wiedergeburt des Lichts und das erwachende, noch nicht sichtbare Leben. Auch wenn der Winter jetzt erst beginnt, nehmen die Sonnenstunden wieder zu und bringen den Menschen Hoffnung und Kraft.
 
Imbolg/Brigid/Lichtmess – 02. Februar

Die Tage werden nun merklich länger, die Kraft der Sonne wird immer mehr spürbar und die Natur beginnt langsam wieder zu erwachen, obwohl es die Mitte des Winters ist.
Wir befreien uns von den Schlacken und der Schläfrigkeit des Winters und machen Platz für Neues.
Früher wurden zu diesem Fest die Ställe und Wohnräume geputzt und geräuchert und Tiere wie Menschen wurden mit Zweigen aus Birke, Weide und Haselnuss zur Reinigung abgerieben.
Es ist die Zeit, in der man neue Ziele und Wünsche festlegt und den Keim des Neuen langsam wachsen lässt.
 
Ostara/ Frühjahrstagundnachtgleiche – 21. März

Heute sind Tag und Nacht gleich lang.Diesen Zustand des Gleichgewichts erleben wir nur zweimal im Jahr. Jetzt ist der offizielle Frühlingsanfang. Die Tage werden immer länger und die Kraft der Sonne nimmt immer mehr zu. Die Natur erwacht zu neuem Leben.
Es ist jetzt an der Zeit unser Wachsen zu erkennen und den Zielen und Wünschen von Imbolg Raum zur Verwirklichung zu geben und sie im Außen sichtbar werden zu lassen.
 
Beltane/Walpurgis – 1. Mai

Wir feiern das Fest der Liebe, der Lebensfreude und der Lust. Männliche und weibliche Energien bilden eine Einheit. Wir feiern der Sieg der Sonne über die Dunkelheit. Die Pflanzen wachsen nun mit unheimlicher Lebenskraft dem Licht entgegen, die Bienen summen und die Natur erscheint in den schönsten Farben.
Wir spüren und feiern unsere eigene Lebenslust.
 
Litha/Sommersonnenwende – 21. Juni
 Die Sonnenkraft hat ihren Höhepunkt erreicht. Heute ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. Wir genießen und feiern die Fülle der Natur und die Kraft der Sonne. Viele Heilpflanzen haben jetzt ihre stärkste Heilkraft. Der Sprung übers Feuer ist eines der wichtigsten Bestandteile dieses Jahreskreisfestes.
Wir reflektieren nun, was aus unseren Wünschen und Zielen geworden ist, ob sie Früchte getragen haben, oder ob wir zur Erfüllung noch etwas beisteuern müssen.
 
Lunghnasad/Lammas/Schnitterinnenfest – 1. August

Wir feiern die Fruchtbarkeit der Erde und bringen die Getreideernte ein.
Es ist nun aber auch an der Zeit einen Schnitt zu setzen. Das Getreide mit einem Schnitt zu ernten, aber auch zu schauen, wo wir einen Schnitt in unserem Leben setzten müssen um etwas zu ernten, oder uns von etwas zu trennen. Jetzt gilt nach und nach Vorräte für die kommende Jahreszeit anzulegen. Wir leben in einer Zeit des Überflusses und der Reichhaltigkeit, aber der Kreislauf geht weiter und die Tage werden wieder kürzer.
 
Mabon/Herbsttagundnachtgleiche- 21. September

Wir feiern nun das Erntedankfest. Es beginnt langsam die Zeit des Rückzugs. Die Ernte ist eingebracht und es wird nun ruhiger. Es ist eine Zeit der Dankbarkeit für die Gaben der Natur. Die Tage werden nun wieder kürzer, aber heute ist ein Tag des Gleichgewichts- alles ist ausgewogen.
Wir feiern die Fülle, die Farben der Natur und bedanken uns für all das was uns Gutes widerfahren ist. Wir teilen das was wir zuviel haben mit denen, die weniger haben. Wir haben jetzt auch die Möglichkeit inne zu halten und zurückzuschauen und uns von allem zu trennen, was uns noch belastet.
 
Samhain – 31. Oktober

Samhain ist das Fest der Ahnen und zugleich das Ende des Jahres und das keltische Neujahrsfest. Die dunkle Zeit und der Winter beginnen nun. Noch gibt es viele Beeren und Früchte zu ernten, doch Großmutter Erde beginnt nun sich zurückzuziehen und es beginnt eine Zeit der Stille. Die Pflanzen sterben ab und sichern ihr Weiterleben durch das Ausbringen Ihrer Samen. Wir Menschen ziehen uns nun auch zurück, tanken Kraft für den Winter und säen in Gedanken die Samen für das neue Jahr aus.